Jürgen Becker: Ja, was glauben Sie denn?
Die Hälfte aller Deutschen glaubt an Wunder, aber nur noch jeder Sechste an die unbefleckte Empfängnis der Mutter Gottes Maria. Dass es Gott gibt, davon sind 64% der Befragten überzeugt, aber nur 27% glauben an ein Leben nach dem Tod, dafür aber immerhin 11% an die Wiedergeburt. Jeder Vierte fürchtet den Teufel und zwei Drittel glauben an Schutzengel. Es wird geglaubt, was das Zeug hält. Immer schon und überall. Glauben hat Hochkonjunktur, und Weissagungen sind en vogue. Und selbst wer nichts glaubt, muss dran glauben.
Wie gewaltig ist Religion? Jürgen Becker wollte das wissen und hat sich die Mythen der Welt zur Brust genommen. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Vier Milliarden Jahre mussten wir warten, bis uns endlich mal jemand erklärt, was den Menschen wirklich vom Tier unterscheidet: Das Tier - so der Kabarettist - kann dösen, der Mensch muss lösen. Deswegen erfindet der Homo sapiens ständig etwas Neues, um sich das Leben einfacher zu machen - Autos oder elektrische Saftpressen, Flugzeuge oder Wäschetrockner. Damit spart er Energie und Zeit, mit der er aber letztendlich nicht immer was anzufangen weiß. Dann denkt er nach: über sich selber und alle anderen. Er malt sich Götter aus und erfindet Tupperparties. Das ist dann Religion. Oder Kultur. Oder Einzelhandel.
Heraus kommt eine kabarettistische Götterspeise der köstlichsten Art. Nicht nur Katholiken zur geistigen Entschlackung empfohlen.
Starts
9/9/2010 @ 8:00
Ends
9/9/2010
Location
Werk.Stadt
mannesmannstraße 6
Witten, NW 58455
Die Hälfte aller Deutschen glaubt an Wunder, aber nur noch jeder Sechste an die unbefleckte Empfängnis der Mutter Gottes Maria. Dass es Gott gibt, davon sind 64% der Befragten überzeugt, aber nur 27% glauben an ein Leben nach dem Tod, dafür aber immerhin 11% an die Wiedergeburt. Jeder Vierte fürchtet den Teufel und zwei Drittel glauben an Schutzengel. Es wird geglaubt, was das Zeug hält. Immer schon und überall. Glauben hat Hochkonjunktur, und Weissagungen sind en vogue. Und selbst wer nichts glaubt, muss dran glauben.
Wie gewaltig ist Religion? Jürgen Becker wollte das wissen und hat sich die Mythen der Welt zur Brust genommen. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Vier Milliarden Jahre mussten wir warten, bis uns endlich mal jemand erklärt, was den Menschen wirklich vom Tier unterscheidet: Das Tier - so der Kabarettist - kann dösen, der Mensch muss lösen. Deswegen erfindet der Homo sapiens ständig etwas Neues, um sich das Leben einfacher zu machen - Autos oder elektrische Saftpressen, Flugzeuge oder Wäschetrockner. Damit spart er Energie und Zeit, mit der er aber letztendlich nicht immer was anzufangen weiß. Dann denkt er nach: über sich selber und alle anderen. Er malt sich Götter aus und erfindet Tupperparties. Das ist dann Religion. Oder Kultur. Oder Einzelhandel.
Heraus kommt eine kabarettistische Götterspeise der köstlichsten Art. Nicht nur Katholiken zur geistigen Entschlackung empfohlen.